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Bizerba Presse-Info 192-6 Bizerba GmbH & Co. KG: |
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Auf Wachstumskurs |
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2004: Umsatz um 10,6 % auf 343,2 Mio. EUR gesteigert / Inlandserlöse 15,2 % im Plus / Export wächst um 7,1 % / Operatives Ergebnis erreicht 10,8 Mio. EUR / Konzerngewinn bei 5,2 Mio. EUR / Per April 2005 im Plan Mit stark zulegenden Leasing-Erlösen des unternehmenseigenen Finanz-Dienstleisters, einem gut angelaufenen Automotive-Geschäft und einer erfreulichen internationalen Entwicklung hat die Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen, im Geschäftsjahr 2004 konzernweite Umsatzsteigerungen von 10,6 % auf 343,2 Mio. EUR erreicht. Dabei fielen die Zuwächse in Deutschland mit 15,2 % auf 152,4 Mio. EUR noch deutlich höher aus als die mit 7,1 % auf 190,8 Mio. EUR ebenfalls nachhaltig gesteigerten Ausfuhren. Der Auslandsumsatzanteil lag bei 55,6 %. "Mit Umsatzerlösen in Höhe von 108 Mio. EUR in den ersten vier Monaten 2005 ist die Bizerba Gruppe im Plan", erklärte Hans-Georg Stahmer, Vorsitzender der Geschäftsführung, in Stuttgart zur Bilanzpressekonferenz. Dies sei mit plus 6,3 % die fast nahtlose Fortsetzung des vorgelegten Expansionskurses, zumal im Vergleich noch einige Verzerrungen zugunsten des Vorjahres bestünden. "Diese werden sich noch im zweiten Quartal egalisieren. Bizerba wächst und plant für das Gesamtjahr ein weiteres gutes Umsatzplus."
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2004 lag mit 10,8 Mio. EUR um 15,3 % über dem Vorjahreswert, das Betriebsergebnis stieg sogar um 54 %. Weil gleichzeitig die Steuern vom Einkommen und Ertrag um 77 % zunahmen, verbesserte sich der Konzerngewinn nur noch von 4,8 Mio. EUR im Vorjahr auf nunmehr 5,2 Mio. EUR. "Im laufenden Geschäftsjahr werden wir auch auf der Ertragseite deutlich besser abschneiden können", erläuterte Stahmer. Wenn die allgemeine Nachfrage wieder anzieht, sieht sich der Anbieter von Wäge-, Informations-, Kommunikations- und Food-Service-Technik besser gerüstet als der Wettbewerb, um mit technologieführenden Lösungen weitere Marktanteile und Profitabilität zu gewinnen. Dazu Stahmer: "In unserer Mittelfristplanung steht unverändert wirtschaftlich gesunde, weltweite Expansion." Trotz der wieder verdüsterten Konjunkturprognosen liege der Auftragsbestand per Ende April 2005 um 24 % über dem Vorjahresniveau.
Weltweit vor OrtIm Berichtsjahr kamen die stärksten Zuwächse vom osteuropäischen Markt mit den Tochtergesellschaften in Tschechien und Ungarn, aber auch Westeuropa lieferte gutes Wachstum. Seit Dezember 2004 führt Bizerba auch eine Gesellschaft in Polen. Damit ist der in 121 Länder exportierende Hersteller jetzt in 16 Staaten mit eigenen Auslandstöchtern und darüber hinaus mit weltweit 69 weiteren Vertretungen präsent. Die Standorte in Übersee hatten mit einem konstant hohen EURO-Kurs zu kämpfen. In der Folge erzielte die Amerika-Gruppe mit Argentinien, Kanada, Mexiko und den USA währungsbedingt einen Gesamtumsatz unter Vorjahr; die Gesellschaft für den asiatischen Markt mit Sitz in Singapur erreichte Zuwächse. Den größten Beitrag zum Konzernergebnis leisteten die Töchter in Spanien, Frankreich, Großbritannien und Italien. "Unser internationales Engagement gewinnt weiter an Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Es ist uns einmal mehr gelungen, in wichtigen Volumenmärkten Marktanteilsgewinne zu realisieren", erklärte Stahmer.
Stark im LeasingIm Inland wächst die Stellung der BLG Bizerba Leasing GmbH als fester Umsatz- und Ertragsgarant. Trotz der wirtschaftlichen Flaute legte das Finanzgeschäft noch einmal stark zu. Seit 1997 haben sich die Umsatzerlöse nahezu verdreifacht. 64,0 Mio. EUR bedeuten ein Plus von 45,5 % gegenüber Vorjahr, wobei nur noch 11,0 % vom Neugeschäft auf Leasing für Bizerba Produkte entfallen. 34,1 % betrafen Kfz-Leasing, 41,8 % wurden als Drittgeschäfte und 13,2 % als Mietkaufgeschäfte abgewickelt. Auch die Anfang 2003 aufgenommene Geschäftstätigkeit der ebenfalls 100-prozentigen Tochtergesellschaft BAG Bizerba Automotive GmbH entwickelte sich gut. Das neue Weight-Sensing-System für die Steuerung von Airbags entsprechend des Beifahrergewichts in US-Kraftfahrzeugen ging erfolgreich in Serienproduktion. Mehrere hunderttausend Stück wurden ausgeliefert, und inzwischen erfolgte bereits die Entwicklung einer zweiten Generation dieses Sicherheitssystems. In Balingen wurde deshalb mit dem Aufbau einer zusätzlichen Produktionslinie für die für Herbst 2005 geplante Aufnahme der Serienfertigung begonnen. Die Entwicklung der Muttergesellschaft Bizerba GmbH & Co. KG zeigte gegenüber 2003 einen positiven Verlauf. Umsatzerlöse in Höhe von 199,1 Mio. EUR sind ein moderates Plus von 3,2 %. Während das Inlandsgeschäft um 2 % sank, erzielte das Auslandsgeschäft eine Zunahme von 8 %. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern betrug im Quartalsdurchschnitt 2.574 gegenüber 2.517 im Vorjahr. Davon entfielen 1.706 (Vorjahr 1.662) auf inländische Gesellschaften und 868 (Vorjahr 855) auf ausländische Beteiligungen.
Führend in TechnologienDie Investitionen stiegen im Berichtsjahr von 10,7 Mio. EUR auf 12,5 Mio. EUR, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von 14,9 Mio. EUR auf 16,4 Mio. EUR. Sie hielten damit an dem um den Leasing-Umsatz bereinigten Konzernumsatz einen Anteil von 5,8 Prozent (Vorjahr: 5,6 Prozent). Ein Entwicklungsergebnis, die Systemwaagen-Baureihe CE <Class E-World> zum Wägen, Kassieren und Auszeichnen wurde mit dem renommierten "iF design award winner 2004" prämiert.
Eine Neuentwicklung bei der Bizerba CE-Waagen-Baureihe mit PC-Technologie ist die optische Artikelerkennung. Sie identifiziert über eine integrierte Kamera automatisch das Wägegut und erleichtert damit die Artikelanwahl.
Eine andere Neuheit ist die berührungslose Bedienererkennung. Hier erkennt die Waage mittels RFID-Technik (Radio Frequency Identification) automatisch die jeweilige Bedienkraft. Das Betätigen einer Verkäufertaste entfällt; der Bedienprozess wird effizienter und Fehlbuchungen werden vermieden. Eine der zahlreichen Markteinführungen 2004 zielt auf den zunehmenden Trend der Lebensmittel-Vorverpackung. Der Automatic Slicer A 500 für das kleinere Massengeschäft in Fleischwarenfabriken, Käsereien, Catering- und Handelsbetrieben stellt mit 250 Schnitten pro Minute einen effizienten und rationellen Produktionsprozess sicher.
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